Kinderbekleidung sicher gestalten (Teil 2): Grundlagen der Risikoanalyse (917)
15.06.2027
Marc Rabah
15.06.2027
Seminar
Gesetzliche Anforderungen
15.06.2027
10:00 - 16:00 Uhr
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Hohenstein Forum
Hohenstein
917
460 €, Umsatzsteuerfrei gemäß § 4 Nr. 22 UstG
Kursbeschreibung:
Kinderbekleidung gehört zu den am häufigsten im EU-Safety-Gate (RAPEX-Datenbank) gemeldeten Produktgruppen: Im Jahr 2025 gab es 145 Produktwarnungen in der Kategorie "Clothing, textiles and fashion items", überwiegend für Kinderprodukte.
Mit der Norm DIN EN 14682 wurden die Regelungen für den Einsatz von Kordeln und Bändern an Bekleidung für Kinder bis zu einem Alter von 14 Jahren harmonisiert. Aber auch Kleidungsstücke und Accessoires, die nicht in den Anwendungsbereich der Norm fallen, müssen hinsichtlich ihres Gefahrenpotenzials geprüft und behandelt werden.
Produktverantwortliche können gemäß der GPSR (Verordnung (EU) 2023/988 über die allgemeine Produktsicherheit) rechtlich zur Verantwortung gezogen werden, wenn ihre Artikel nicht die geltenden Anforderungen erfüllen.
Die Verpflichtung, Risikoanalysen für jedes Produkt durchzuführen, basiert auf der EU-Gesetzgebung, die wir im ersten Seminarteil kurz vorstellen und erläutern. Die Entwicklung und das Spielverhalten von Kindern sind oft entscheidend für das Risiko und stehen im Mittelpunkt des zweiten Seminarteils.
Im dritten Teil wird der Zusammenhang zwischen der Auftretenswahrscheinlichkeit eines Unfalls und dem Schweregrad von Verletzungen hergestellt.
In Kleingruppen werden anschließend ein Produktbeispiel analysiert und die Ergebnisse ausführlich erläutert.
Inhalt:
Zielgruppe:
Produktverantwortliche, Designer, Qualitätsmanager, Einkäufer und Verantwortliche für Risikomanagement aus Unternehmen, die Kinderbekleidung herstellen oder vertreiben.
Kursleitung:
Dipl.-Ing. Kristina Baldin-Erbe
Unterlagen:
Die Veranstaltungsunterlagen erhalten Sie in elektronischer Form per Download-Link.
Gebühren:
Für die Kurse 912, 913, 914, 915, 917, 919, 923, 934 und 947 gilt: