Kursbeschreibung: Seit Dezember 2024 verpflichtet die Produktsicherheitsverordnung (GPSR) die Wirtschaftsakteure, die Sicherheit ihrer Produkte im Rahmen einer Risikoanalyse darzulegen und zu dokumentieren.
Diese Verpflichtung hat in vielen Unternehmen zu Unsicherheiten geführt, da die Formulierung in der GPSR wenig greifbar ist und keine konkreten Ansätze für die Umsetzung bietet. Mit der Novellierung des deutschen Produktsicherheitsgesetzes wurde klargestellt, dass ein Verstoß gegen die Herstellerpflichten als bußgeldbewährte Ordnungswidrigkeit einzustufen ist.
Während es für textiles Spielzeug und Persönliche Schutzausrüstung Konformitätsbewertungsverfahren gibt, fallen gewöhnliche Bekleidungsprodukte nicht in den harmonisierten Bereich, was die Unsicherheit noch vergrößert.
In unserem interaktiven Workshop wird Ihnen das notwendige „Werkzeug“ an die Hand gegeben, um einen individuellen Prozess für die Risikoanalyse zu entwickeln. Im Wechsel zwischen der Vermittlung von Hintergrundinformationen und praktischer Anwendung in Kleingruppen werden Schritt für Schritt die Grundlagen geschaffen, um auch im nicht-harmonisierten Bereich strukturiert vorzugehen.
Inhalt:
Ausgangssituation – Verpflichtung aus der GPSR
Produktbeschreibung
Bestimmung der Produktgrenzen
Identifikation von Gefährdungen
Risikoanalyse
Risikobewertung
Risikominderung
Dokumentation
Zielgruppe: Mitarbeitende aus den Bereichen Produktentwicklung, Produktmanagement und Qualitätsmanagement, die in das Thema Product Compliance eingebunden sind
Kursleitung: Dipl.-Ing. Kristina Baldin-Erbe
Unterlagen: Die Veranstaltungsunterlagen erhalten Sie in elektronischer Form per Download-Link.
Hinweise: Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt.
Für die Kurse 912, 913, 914, 915, 917, 919, 923, 934 und 947 gilt:
Einzelkurse (eintägig): 460 €
Buchung von 2 Kursen: 850 € Buchung von 3 Kursen: 1.190 € Buchung von 4 Kursen: 1.390 €